Kuriose L134 Nachzucht

von am 24. Februar 2014 in Allgemein

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Heute möchte ich einmal von einem für mich recht ungewöhnlichen Zuchtansatz des L134 berichten. Und so begann es:
Kaum zu glauben, aber wahr. Meine „neuen“ L134er haben es doch tatsächlich zu einer Nachzucht gebracht. Die neuen Tapajos Tiger, habe ich als „erfolgreicher“ Zuchtstamm erstanden und sie bestanden aus 4 Männchen und 2 Weibchen. Allesamt adulte und wunderschöne Tiere.  Als ich mit den neuen eine etwas längere Reise hinter  mir hatte, habe ich den Beutel in mein bereits eingefahrenes Quarantäne-Becken gelegt, damit Sie sich der Temperatur etwas angleichen können. Alle 6 machten einen sehr guten Eindruck, waren gut im Futter und von scheuen Tieren kann absolut nicht die Rede sein. Gegen aller Berichte die ich über die Zucht der L134 gelesen habe, muss ich meine Meinung über die erfolgreiche Zucht dieser wunderschönen Tiere hier und jetzt ein wenig revidieren. Denn wie schon erwähnt sind meine Neuzugäne in ein Quarantänebecken (100 Liter) eingezogen. Die Wasserwerte waren zwar für den L134 an sich geeignet, jedoch weit von den üblichen Zuchtwerten entfernt.
Am Abend sind die 6 dann  komplett in das Quarantänebecken eingezogen. Ich fand es schon erstaunlich, dass sie sich bereits nach einer sehr kurzen Zeit so verhalten haben, als würden sie schon seit Jahren kein anderes Becken kennen. Doch den absolute Knaller bekam ich am nächsten Tag zu Gesicht.


Als ich am nächsten Tag meine übliche Kontrolle meiner Becken machte, stellte ich in dem Quarantänebecken eine gewisse Unruhe fest. Dieses lag jedoch nicht daran, daß es den L134 nicht gut ging, sondern ich konnte beobachten wie ein Pärachen kräftig am Balzen war. Ich traute zunächst meinen Augen nicht, doch musste es dann akzeptieren, daß mein Quarantäne Becken scheinbar ein toller Ort für die Jungfischproduktion ist. Und genau so kam es dann auch. In den nächsten Tagen brütete das Männchen und nicht ganz 2 Wochen später waren die ersten kleinen zu sehen. Mir widerstrebte es zwar, sie so lange in meinem Quarantäne Becken zu lassen, jedoch muss ich aus jetziger Sicht sagen, „warum eigentlich nicht“:-) Nach dem Freischwimmen der kleinen (es waren noch 6 an der Zahl) sind diese dann in eines meiner Aufzuchtbecken gezogen, und die Elterntiere in mein Zuchtbecken.

Wenn ich dieses nun mit meinen vorherigen Zuchtversuchen vergleiche, und vor allem mit den ganzen Versuchen die Tiere zu animieren, hat mich dieser etwas ungewöhnliche Zuchtversuch dann doch etwas verstörrt. Wahrscheinlich wären viele Nachzuchten auch einfach ohne mein dazu tun geglückt.

PS: Es haben übrigens alle 6 überlebt.

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